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Markus Dippold

letzte Aktualisierung:
29. Mai 2013

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Star Trek - alles, was sich bewegt
Titel: Der unbekannte Schatten (Identity Crisis)
Staffel & Folge: 4x18
Kategorie:The Next Generation - Die Serie
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Story
Sternzeit: 44664.5 - 44668.1

Lieutenant Commander Susanna Leijten kommt an Bord der Enterprise. Sie und LaForge gehörten zur Crew des Raumschiffs USS Victory. Damals untersuchten Leijten, LaForge, Hickman, Mendez und einige andere das rätselhafte Verschwinden einer Kolonie auf dem Planeten Tarchannen III. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und etwas Seltsames geschah: Hickman und Mendez sind ebenso verschwunden wie zuvor die Kolonisten auf Tarchannen III. Kurz darauf verändert sich Leijten. Während eines Abstechers auf den Planeten wird sie gewalttätig, und nur LaForges rasches Eingreifen gewährleistet ihre Rückkehr zur Enterprise. Leijten möchte sich erneut nach Tarchannen transferieren, aber LaForge und Picard sind dagegen.

Im Maschinenraum erleidet Leijten einen Kollaps. Geordi findet angeschwollene blaue Adern an ihrem Hals, und bei beiden Händen sind die drei mittleren Finger zusammengewachsen. LaForge liefert Leijten in der Krankenstation ab und setzt dann seine Nachforschungen fort. Er benutzt das Holodeck, um sich eine Aufzeichnung der ursprünglichen Untersuchung anzusehen. Plötzlich setzt auch bei ihm eine Metamorphose ein: Er wird unsichtbar, sowohl für menschliche Augen als auch für die Sensoren der Enterprise. Wenig später gelingt es ihm, das Schiff zu verlassen und den Planeten zu erreichen. Etwa zur gleichen Zeit entdeckt Dr. Crusher die Ursache für Leijtens Veränderung: ein Parasit. Sie operiert und entfernt die fremde Lebensform, woraufhin Leijten wieder normal wird. Mit einer Landegruppe beamt sie sich auf den Planeten und rettet LaForge.

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Bildergalerie
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Rückblick auf einen alten Einsatz.Während der Besprechung stellt sich heraus, daß aus
der Gruppe nur noch LaForge und Leijten übrig sind.

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Mendez zieht es vor zu flüchten, wobei er die
Kontrolle über das Shuttle verliert - scheinbar.
Auf dem Planeten entdeckt das
Außenteam seltsame Fußspuren.

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Plötzlich spielt Leijten verrückt,
aber Geordi kann sie festhalten.
Auf der Enterprise scheint sie wieder völlig in
Ordnung zu sein, bis auf ein paar seltsame Blutwerte.

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An den Uniformen anderer Vermißter werden
DNA-Spuren unbekannter Lebensformen entdeckt.
Leijten nimmt die Aussicht auf ihre
Veränderung noch mit Galgenhumor.

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Doch schon kurz darauf
beginnt sie sich zu verändern.
Während Geordi noch immer nach einem Hinweis sucht, ...

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... wird Leijtens Zustand immer kritischer.
Sie absorbiert jetzt sogar Licht.
Endlich entdeckt Geordi einen Hinweis - einen
Schatten, der offensichtlich keinem Objekt zuzuordnen ist.

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Geordi läßt den Computer das Objekt extrapolieren
und sieht dann etwas Erstaunliches.
Doch gleich darauf beginnt auch er sich zu verändern.

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Dr. Crusher hat den Parasiten endlich gefunden
und will Geordi auch darauf untersuchen.
Doch der ist mittlerweile unsichtbar
und beamt sich auf den Planeten.

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Ein Außenteam versucht ihn zu retten und
entdeckt mehrere dieser seltsamen Wesen.
Doch noch ist genug LaForge im Wesen vorhanden,
um auf die Stimme der wiedergenesenen Leijten zu hören.
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Credits
Regie:Winrich Kolbe
Drehbuch:Brannon Braga
Story:Timothy De Haas
PCode:192
Erstausstrahlung:USA: 25.03.1991; Deutschland: 14.03.1994
Hauptrollen:Jean-Luc Picard (Partrick Stewart)
William T. Riker (Jonathan Frakes)
Data (Brent Spiner)
Dr. Beverly Crusher (Gates McFadden)
Deanna Troi (Marina Sirtis)
Geordi LaForge (LeVar Burton)
Worf (Michael Dorn)
Miles Edward O'Brien (Colm Meaney)
Guinan (Whoopi Goldberg)
Lt.-Cmdr. Susanna Leijten (Maryann Plunkett)
Alyssa Ogawa, Krankenschwester (Patti Yasutake)
Lt. Paul Hickman (Amick Byram)
Fähnrich Graham, Steuerfrau (Mona Grudt)
Hedwek, Transporter-Chief (Dennis Madalone)
Anthony Breville (Paul Tompkins)

Anmerkungen

Schwache Kulissen und eine trübe Stimmung machen diese Episode sehr schwerfällig. Nur LeVar Burton und Maryann Plunkett in der Rolle von Susanna retten die Episode teilweise durch gute Schauspielerei, während alle anderen Charaktere austauschbar sind und nicht zur Handlung beitragen. Die plötzliche Verwandlung Susannas und Geordis sowie die noch plötzlichere Heilung wirken überzogen, dazu kommen technische Ungereimtheiten.

Zudem erscheint es sehr ungewohnt, daß Picard zwei Sternenflottenangehörige auf einem fremden Planeten zurückläßt, nur auf die Aussage Geordis gestützt, der behauptet, die Verwandlung wäre in ihrem Stadium nicht mehr rückgängig zu machen.

Geordis Suche nach der Ursache der Verwandlung auf dem Holodeck ist relativ spannend, aber insgesamt ist "Der unbekannte Schatten" eine schwache Episode, die nicht das übliche Niveau von The Next Generation ab der dritten Staffel hält.

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Fehler und Ungereimtheiten
buttonHandlung:
arrowrightAls sich Leijten verändert, wird sie nur gerettet, weil LaForge zugegen ist. Doch nachdem sie in der Krankenstation untergebracht wurde, erlauben Picard und Dr. Crusher dem Chefingenieur, allein zur Arbeit zurückzukehren - obgleich sie wissen, daß die Metamorphose von einem Augenblick zum anderen beginnen kann. Sollte Picard nicht besser dafür sorgen, daß LaForge ständig Gesellschaft hat? Er könnte Data anweisen, bei ihm zu bleiben. Der Androide unternimmt einen halbherzigen Versuch, Hilfe anzubieten, doch Geordi lehnt ab. Niemand erhebt Einwände.
LaForge möchte allein arbeiten und räumt die Bedenken des Captains und der Ärztin aus, indem er folgendes vorschlägt: Sie sollen den Computer so programmieren, daß er seine Bewegungen an Bord überwacht. Vermutlich erstellt jemand ein solches Programm. Allerdings: Als sich Geordi verändert und Dr. Crusher versucht, ihn zu lokalisieren, teilt ihr der Computer mit, daß sich LaForge nicht an Bord der Enterprise befindet. (Er ist doch an Bord, aber die Sensoren können ihn nicht lokalisieren.) Wenn der Computer tatsächlich darauf programmiert wurde, Geordis Bewegungen zu überwachen - müßte er dann nicht einen Alarm auslösen, als der Chefingenieur plötzlich verschwindet? Nun, wenn ein solcher Alarm ausgelöst worden wäre oder Picard beschlossen hätte, Geordi von Data beobachten zu lassen - in dem Fall wäre diese Episode recht kurz gewesen.
arrowrightOffenbar ist "Der unbekannte Schatten" ohnehin recht knapp geraten, denn Data nimmt sich zwanzig Sekunden Zeit für etwas, das ein Mensch in zehn bewerkstelligen könnte. Er modifiziert eine Lampe so, daß sie ultraviolettes Licht ausstrahlt - damit soll LaForge auf dem Planeten gefunden werden. In diesem Zusammenhang müssen zwei Dinge berücksichtigt werden. Erstens: In einer früheren Szene weist Data darauf hin, er sei stark motiviert, LaForge zu helfen. Zweitens: Data ist ein Androide; in anderen Folgen arbeitet er so schnell, daß seine Hände nur noch als Schemen zu erkennen sind. Wenn das mit der starken Motivation stimmt, und wenn er viel schneller sein kann - warum bewegt er sich dann so, als hätte er kaum mehr Saft in den Batterien? Später zeigt Data, was er normalerweise zu leisten vermag. Er teilt Riker mit, daß eine bestimmte Aufgabe zwei Minuten in Anspruch nimmt um sie dann in fünfzig Sekunden zu erledigen! So etwas erwartet man von jemandem, der sofort auf die Sekunde genau berechnen kann, wie lange der Flug zu einem fernen Ziel dauert.
arrowrightGegen Ende der Episode beamt sich eine Landegruppe auf den Planeten, um LaForge zu retten. Leijten weist ihre Begleiter an, die Lampen auszuschalten, da das Licht die fremden Wesen verschreckt. Riker stellt eine Frage in Hinblick auf Datas Taschenlampe, von der ultraviolette Emissionen ausgehen, und Leijten meint, ultraviolettes Licht sei jenseits des visuellen Spektrums der Geschöpfe. Das ist sehr umständlich ausgedrückt. Man könnte auch sagen: Die Aliens sind nicht imstande, ultraviolettes Licht zu sehen. Seltsam: Als Data seine Lampe auf die fremden Wesen richtet, ergreifen LaForge und zwei andere Geschöpfe sofort die Flucht. Sie können das UV-Licht also doch sehen.
arrowrightAm Ende der Episode, als die Landegruppe den veränderten LaForge verfolgt, fordert Leijten ihre Begleiter auf, die Lampen zu verwenden - angeblich können die fremden Wesen damit verscheucht werden. Aber als Geordi die Aufzeichnungen der ersten Suche analysiert, entdeckt er einen Schatten - obwohl alle Mitglieder der Landegruppe mit Lampen ausgerüstet waren. Warum vertrieb das Licht die Geschöpfe nicht? Befanden sie sich in einer Art Fortpflanzungsrausch, der sie daran hinderte, solchen Dingen Beachtung zu schenken? (Die fremden Wesen pflanzen sich fort, indem sie ihre DNS mit Hilfe des Parasiten in einem neuen Wirtskörper unterbringen. Es fehlt ein Hinweis darauf, wie der Parasit übertragen wird. Vielleicht ist es notwendig, daß die Geschöpfe den Wirtskörper berühren.)
arrowrightAls sich der Parasit in LaForge durchsetzt, kann Geordi plötzlich ohne VISOR sehen! Das ist wirklich bemerkenswert bei jemandem, der blind geboren wurde. Und selbst wenn der Parasit dieses Wunder bewerkstelligt hat: Muß die Netzhaut nicht etwas Licht empfangen, um dem Parasiten visuelle Informationen zu übermitteln? Wenn das der Fall ist: Wie kann LaForge dann unsichtbar sein? Es müßten doch zwei schwarze Punkte dort sichtbar werden, wo sich die Pupillen befinden, oder?
arrowrightIn der Episode selbst wird es nicht erwähnt, aber ich bin sicher, daß Dr. Crusher die zurückgekehrten Mitglieder der Einsatzgruppe gründlich untersucht und eventuelle Parasiten entfernt hat. Andernfalls wird die Enterprise in fünf Jahren noch einmal nach Tarchannen III fliegen müssen.
arrowrightDie Parasiten brauchen angeblich humanoide Wirtskörper, um sich fortzupflanzen. Aber seltsamerweise kann ich mich nicht daran erinnern, daß humanoide Bewohner von Tarchannen III erwähnt wurden. (Vielleicht findet die Fortpflanzung nur sehr selten statt. Oder verwenden die Parasiten auch Tiere als Wirtskörper?)
arrowrightZum gleichen Thema. Wenn die Parasiten keine Tiere als Wirtskörper verwenden, verurteilt Picard die Wesen dann nicht zum Aussterben, als er sagt, daß Warnsonden im Orbit plaziert werden, damit niemand mehr das durchmachen muß, was LaForge und Leijten durchgemacht haben?
buttonGeräte und Ausrüstung:
arrowrightIm Verlauf seiner Nachforschungen sieht sich LaForge visuelle Aufzeichnungen an, die fünf Jahre zuvor von der ursprünglichen Landegruppe angefertigt wurden. Dabei bemerkt er einen Schatten an der Wand eines Gebäudes, und er weist den Computer an, diese Szene auf dem Holodeck zu simulieren.
(An dieser Stelle ist ein kurzer Hinweis nötig. Der Computer teilt LaForge mit: ›Es gibt kein Objekt in dem Programm, das einen solchen Schatten verursachen könnte.‹ Dieser Punkt ist sehr wichtig. Für den Computer sieht die Sache folgendermaßen aus: Es existieren eine Lichtquelle und ein Schatten an der Wand eines Gebäudes, doch dazwischen befindet sich nichts. Der Computer muß den Schatten also für einen sonderbaren Fleck an der Mauer halten.)
Kurz nachdem er das Holodeck betreten hat, fordert LaForge den Computer auf, alle menschlichen Gestalten aus der Simulation zu entfernen. Die holographischen Personen verschwinden, ebenso ihre Schatten, doch die dunkle Stelle an der Wand bleibt. Damit stellt der Computer ein erstaunliches Leistungsvermögen unter Beweis, denn der Schatten eines Menschen war mit dem Schemen an der Mauer verschmolzen. Es ist praktisch unmöglich, zwei Schatten voneinander zu unterscheiden - es sei denn, man weiß genau, wovon sie hervorgerufen werden. Der Computer weiß es nicht, das haben wir eben festgestellt. (Vielleicht hat er einen geringfügigen Dichte-Unterschied festgestellt, und zwar aufgrund von Differenzen beim reflektierten Licht.)
LaForge tritt an die Wand heran und neigt den Kopf nach vorn, woraufhin sich der Schatten in seinem Gesicht abzeichnet. An dieser Stelle sollten wir uns daran erinnern, daß sich Geordi auf dem Holodeck befindet. Die Szene entspricht also nicht der Realität, sondern ist nur eine Simulation, geschaffen vom Computer. Warum sollte der Computer einen Schatten in LaForges Gesicht erzeugen, wenn er auch weiterhin die Ansicht vertritt, daß sich kein Objekt zwischen Lichtquelle und Wand befindet?
arrowrightAls Dr. Crusher die Ursache für Leijtens Veränderung bemerkt, beschließt sie, sofort eine Operation durchzuführen. Während der Vorbereitungen rollt jemand einen Apparat herein, der schon einmal verwendet wurde, und zwar in "Kraft der Träume". Die Maschine sieht aus wie ein Bogen auf Rädern. Lange Metallstangen ragen in den Bogen herein und treffen sich dort in der Mitte. In Kraft der Träume verwendete man diese Vorrichtung zur direkten Stimulierung von Rikers Gehirn. Dabei wies der obere Teil des Diagnosebettes eine spezielle Form auf, die Kopf und Schultern des Patienten gerecht wurde - und es erlaubte, den Apparat über Rikers Schädel zu stülpen. In "Der unbekannte Schatten" liegt Leijten auf einem ganz gewöhnlichen Bett. Mit anderen Worten: Die Maschine kann nicht nahe genug an sie herangebracht werden, um den Metallstangen eine Stimulierung des Gehirns zu erlauben.
arrowrightAls die Landegruppe aufbricht, um LaForge zu retten, nimmt Data eine Lampe mit. Sie strahlt ultraviolettes Licht aus und erlaubt es der Gruppe, LaForge, Hickman und Mendez zu sehen. Ohne UV-Emissionen bleiben die Metamorphierten unsichtbar. Geordi wird gefunden, und Leijten umarmt ihn. Data steht mit seiner speziellen Lampe hinter ihr. Eine Einstellung zeigt Leijtens Rücken und LaForges Gesicht, das zu glühen scheint. Die Erklärung: Es reflektiert das von Datas Lampe ausgehende UV-Licht. In der nächsten Einstellung präsentiert man dem Zuschauer Geordis Rücken und Leijtens Gesicht, das ebenso zu glühen scheint wie zuvor die Miene des Chefingenieurs. Kurz darauf wechselt die Perspektive erneut. Wenn LaForge nur deshalb zu sehen ist, weil ultraviolettes Licht auf ihn fällt, so sind die entsprechenden Emissionen offenbar imstande, sich nicht nur in einer geraden Linie zu bewegen: Sie reichen um Leijten herum und erreichen auch Geordis Rücken. (Natürlich hätte Data beim Wechsel der Kameraeinstellung ein wenig zur Seite treten können, um die Lampe neu auszurichten, aber in dem Fall hätte nur ein Teil von LaForges Gesicht zu erkennen sein dürfen.)
arrowrightDie intelligenten Türen an Bord der Enterprise haben erneut das Drehbuch gelesen. LaForge betritt das Holodeck und geht achteinhalb Schritte weit, doch die Tür bleibt offen, damit wir ihn beobachten können. Nun, mit einem Schritt legt man zwischen sechzig und neunzig Zentimeter zurück, woraus folgt: LaForge bringt mindestens fünf Meter hinter sich, ohne daß die Tür reagiert. Dann wechselt die Perspektive, und wir hören, wie das Schott zischend zugleitet.
arrowrightDa wir gerade beim Betreten des Holodecks sind: Warum hören wir im Hintergrund Nachtgeräusche? Das Programm wird doch gar nicht ausgeführt.
arrowrightDie Produzenten sollten wirklich entscheiden, wie der Computer eine Person lokalisiert. In dieser Episode geschieht es zum zweiten Mal, daß Starfleet-Offiziere ihre Insignienkommunikatoren abnehmen, woraufhin der Computer glaubt, sie seien nicht mehr an Bord. (Beim erstenmal, in "Tödliche Nachfolge", nimmt Worf seinen Insignienkommunikator ab und bricht auf, um Duras zu töten.) Man vergleiche dies mit "Ungebetene Gäste": Als Data, Troi und O'Brien ihre Kommunikatoren im Turbolift zurücklassen, geht der Computer davon aus, daß sie sich nach wie vor in der Transportkapsel befinden.
arrowrightVon Sicherheitswächtern begleitet begibt sich Worf zum letzten bekannten Aufenthaltsort des Chefingenieurs, Holodeck 3. Die Tür öffnet sich, und Worf meint, er begänne nun mit der Suche. Moment mal. Warum deaktiviert er die Projektionskammer nicht einfach?
arrowrightDer Parasit hat LaForges DNS geändert, und dadurch wurde er unsichtbar für die internen Sensoren des Schiffes. Na schön. Aber wie transferiert ihn der Transporter auf den Planeten? Hat Geordi ihn irgendwie modifiziert, damit sich der Transferfokus auf einen Unsichtbaren ausrichten läßt?
arrowrightEinsatzgruppen geraten nach ihrem Transfer immer wieder in gefährliche Situationen. Man denke in diesem Zusammenhang nur an "Gedankengift", "Hotel Royale", "Kraft der Träume", "Der Telepath", "In den Händen der Borg", "Angriffsziel Erde" und "Die Rettungsoperation". Wann entwickelt Starfleet endlich spezielle Sonden, die vorausgeschickt werden, um die Lage zu sondieren, Bilder und Kom-Signale zu übertragen? (So etwas wäre natürlich nicht sehr spektakulär, und deshalb schicken die Produzenten immer wieder Führungsoffiziere der Enterprise in den Einsatz, als Köder für die Bösewichter.)
arrowrightAls LaForge die Holodeck-Simulation betreibt, weist er den Computer einmal mit folgenden Worten an: ›Computer, LaForge entfernen!‹ Woher weiß der Computer, welcher LaForge gemeint ist? Der Simulierte? Oder soll etwa der echte LaForge weggebeamt werden?
buttonProbleme mit Kontinuität und Produktion:
arrowrightKurz vor Beginn der Veränderung arbeitet LaForge auf dem Holodeck. Während dieser Szene bekommt der Zuschauer Gelegenheit, Geordi aus der Nähe zu betrachten. Das Licht fällt von der Seite her aufs Visor, und dadurch kann man die Augen die Chefingenieurs sehen - mitsamt ihren Pupillen. In der Fernsehserie ist Geordi blind. Wenn er das Visor ablegt, so zeigt er Augen, in denen nur das Weiße zu erkennen ist. Natürlich mußte sich LeVar Burton alias Geordi LaForge bei dieser Szene visuell orientieren können, und deshalb statteten die Leute von der Maske seine Augen nicht mit dem üblichen weißen Film aus. Unter normalen Umständen genügt das Visor völlig, um die Augen zu verbergen, doch diesmal war das nicht der Fall.
arrowrightDafür, daß das Programm am Anfang der Holodeck-Sequenz angehalten ist, wackeln die Personen ziemlich herum. Das wird wohl der Wind sein, den Data vorher erwähnt hat.
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