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Markus Dippold

letzte Aktualisierung:
29. Mai 2013

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Star Trek - alles, was sich bewegt
Titel: Das Motiv der Propheten (Prophet Motive)
Staffel & Folge: 3x16
Kategorie:Deep Space Nine - Die Serie
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Story
Sternzeit: unbekannt

Als der Große Nagus Zek plötzlich an Bord von Deep Space Nine erscheint und eine revidierte Version der Erwerbsregeln vorlegt, begreift Quark, daß mit dem Oberhaupt der Ferengi irgend etwas nicht in Ordnung ist. Die neuen Regeln stehen in einem krassen Gegensatz zu den bisherigen Geschäftspraktiken der Ferengi. Außerdem gründet Zek einen Wohltätigkeitsverband - eine Organisation, die Bedürftigen helfen soll -, und er ernennt Quark und Rom zu stellvertretenden Vorsitzenden. Quark bringt den Großen Nagus in die Krankenstation, um ihn von Bashir untersuchen zu lassen. Der Arzt findet nichts Ungewöhnliches, und Zek verkündet, daß er den Bajoranern am kommenden Abend ein Geschenk machen will.

Mit der Hilfe von Zeks Diener Maihar'Du verschaffen sich Quark und Rom Zugang zu Zeks Shuttle und entdecken dort eine Träne der Propheten. Aus dem Logbuch geht hervor, daß Zek versuchte, einen Kontakt mit den fremden Wesen im Wurmloch herzustellen. Er wollte die Zukunft erfahren, um Profit daraus zu schlagen. Doch die Fremden tilgten statt dessen die Habgier aus ihm - eine Eigenschaft, die sie für negativ hielten. Quark kehrt zusammen mit Zek zum Wurmloch zurück und begegnet dort den Wesen. Zuerst beschließen die Entitäten, auch Quarks Habgier zu beseitigen, doch er überzeugt sie davon, daß sie auf diese Weise nur weitere Ermittlungen herausfordern. Die Fremden wünschen möglichst wenige Kontakte zu körperlichen Lebensformen, und deshalb verwandeln sie Zek wieder in den von Habsucht geprägten Großen Nagus.

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Credits
Regie:René Auberjonois
Drehbuch:Ira Steven Behr, Robert Hewitt Wolfe
Story:Ira Steven Behr, Robert Hewitt Wolfe
PCode:462
Erstausstrahlung:USA: 20.02.1995; Deutschland: 04.03.1996
Hauptrollen:Benjamin ›Ben‹ Lafayette Sisko (Avery Brooks)
Kira Nerys (Nana Visitor)
Odo (René Auberjonois)
Jadzia Dax (Terry Farrell)
Julian Subatoi Bashir (Alexander Siddig)
Miles Edward O'Brien (Colm Meaney)
Jake Sisko (Cirroc Lofton)
Quark (Armin Shimerman)
Rom (Max Grodénchik)
Emi, Geschäftspartnerin von Quark (Juliana Donald)
Maihar'du, Zeks Diener (Tiny Ron)
Zek, der Große Nagus (Wallace Shawn)
Mann vom Medizinischen Rat der Sternenflotte (Bennet Guillory)

Anmerkungen

Diese Episode beantwortet eine der Fragen, die die Fangemeinde von Deep Space Nine schon seit langem bewegt: Wozu verwendet man sich selbst versiegelnde Schaftbolzen? Nach Aussage einer jungen Frau zu Beginn dieser Folge spielen sie eine Rolle bei der Produktion von gegendrehenden Nuthobeln. Erfreulich, daß dieser Punkt endlich geklärt werden konnte. (Da wir gerade bei Schaftbolzen sind - hundert Gros davon klingt vertraut, nicht wahr? Ist Jakes und Nogs Geschäft in "Mulliboks Mond" gescheitert?)

Man muß den Produzenten für den Hinweis auf Baseball danken, als Quark den im Wurmloch lebenden Fremden begegnet. In "Der Abgesandte, Teil I" und "Der Abgesandte, Teil II" vermittelte Sisko den Entitäten eine Vorstellung von linearer Zeit, indem er Baseball als Beispiel verwendete. Es war eine sehr interessante Szene in jener Episode, und es ist schön, daß in dieser Folge Bezug darauf genommen wird. (Falls Sie sich nicht erinnern: Quark begegnet den Fremden. Sie sprechen über Sisko und Zek. Dann zeigt sich ein Wesen als Sisko, das einen Baseball trägt und meint, Zek wolle das Ergebnis des Spiels erfahren, bevor es stattgefunden hat.)

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Fehler und Ungereimtheiten
buttonHandlung:
arrowrightWie bei "Der Abgesandte, Teil I" und "Der Abgesandte, Teil II" fällt es schwer, eine Geschichte über Geschöpfe zu schreiben, die in nichtlinearer Zeit leben. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Fremden etwas lernen. (Die Besprechung von "Der Abgesandte, Teil I" und "Der Abgesandte, Teil II" enthält weitere Einzelheiten dazu.) In dieser Episode verändern die Entitäten Zek und begreifen nicht, daß Quark Nachforschungen anstellen wird. Bei dem Gespräch mit den Fremden überzeugt Quark sie davon, daß noch mehr Ferengi kommen, wenn er selbst ebenfalls verändert wird. Daraufhin sorgen die Wesen dafür, daß der Große Nagus wieder zu seinem alten Selbst wird. Nun, wenn die Fremden wirklich in nichtlinearer Zeit leben, müßten sie eigentlich gewußt haben, daß Quark nach Zeks Veränderung zu ihnen kommen würde. Da sie möglichst wenige Kontakte mit körperlichen Lebensformen wünschen, hätten sie besser darauf verzichten sollen, Zek zu verbessern.
arrowrightAm Ende der Episode glaubt Bashir offenbar, bessere Chancen zu haben, den Carrington-Preis zu gewinnen. Bei der ersten Nominierung meint er zu Dax, er würde sich sehr freuen, wenn man ihn in siebzig Jahren noch einmal nominieren würde. Als ihm am Schluß der Folge jemand Glück für das nächste Mal wünscht, erwidert er, es vergingen sicher keine vierzig oder fünfzig Jahre.
buttonLogik und Voraussetzungen:
arrowrightIn "Herz aus Stein" meint Nog zu Sisko, er möchte deshalb zu Starfleet, weil er nicht die Ohren fürs Geschäft hat. Er fügt hinzu, das verdanke er seinem Vater. Für jemanden, der keine Ohren fürs Geschäft hat, zeigt Rom in dieser Episode eine Schläue, auf die jeder Ferengi stolz sein kann. Er bestiehlt Quark, und als stellvertretender Vorsitzender des Wohltätigkeitsverbands unterschlägt er eine ganze Menge Latinum aus dem Vermögen des Großen Nagus!
buttonGeräte und Ausrüstung:
arrowrightAls der Nagus zum erstenmal erscheint, ist Quark mit einer jungen Frau zusammen. Zek und Maihar'Du betreten Quarks Quartier, und die Frau geht. Quark und Rom sind von den Ereignissen völlig verblüfft, und offenbar gilt das auch für die Tür, denn sie bleibt offen!
arrowrightDie ›Tränen der Propheten‹ scheinen ihre Funktionsweise zu verändern. Oder die Träne des Wandels und der Prophezeiung funktioniert anders als die Träne der Weisheit. In dieser Episode öffnet Quark den Behälter mit der Träne der Weisheit, und er hat sofort eine Vision. In "Der Abgesandte, Teil I" und "Der Abgesandte, Teil II" betrachten Sisko und Dax die Doppelkugel eine Zeit lang, bevor ihre Visionen beginnen. Das gilt auch für Kira in "Der Kreis".
arrowrightDies ist kein Kritikpunkt, nur eine Überlegung. Als der Gewinner des Carrington-Preises genannt wird, sehen wir eine Nahaufnahme des Bildschirms, und der Nachrichtensprecher wird von den Schultern aufwärts gezeigt. Die Perspektive wechselt zu einigen Besatzungsmitgliedern von Deep Space Nine, die Bashir Glück für das nächste Mal wünschen. Als wir den Bildschirm das nächste Mat sehen, erfaßt die Kamera den Nachrichtensprecher von der Taille aufwärts, und medizinische Starfleet-Symbole flankieren ihn. Schließlich wiederholt sich die Darstellung von den Schultern aufwärts. Seltsamerweise erscheinen auf dem Schirm keine Bilder der Gewinner. Es handelt sich um einen sehr wichtigen Preis, und deshalb wäre es doch angebracht, bei der Verlesung der Namen auch die betreffenden Personen zu zeigen. (Interessanterweise wird der Nachrichtensprecher von der Taille aufwärts gezeigt, als er die Namen vorliest. Es hat den Anschein, als hätten die Produzenten zu beiden Seiten genug Platz für Porträts gelassen. Hmmm.)
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